Die Legende

 

Ein alter und weiser Indianerhäuptling sitzt eines Abends am Lagerfeuer im Tipi mit einem seiner Enkelsöhne beisammen und erzählt ihm über seine Erfahrungen im Leben:

 

„Im Leben eines jeden Menschen gibt es zwei innere Wölfe, die ständig miteinander ringen und kämpfen.

 

Der eine Wolf ist böse. Er arbeitet mit Trennung, Angst, Schuld, Verleugnung, Unterdrückung, Zwietracht, Eifersucht, Neid, Gier, Habsucht, Überheblichkeit, Feindschaft und Hass.

 

Der andere Wolf ist gut. Er nutzt Verbindung, Vertrauen, Offenheit, Liebe, Wohlwollen, Güte, Verständnis, Mitgefühl, Freundschaft, Friede, Rücksicht, Gelassenheit, Wahrhaftigkeit, Hoffnung und Freude.“

 

Der Enkel schaut nachdenklich in die züngelnden Flammen des auflodernden Feuers. Nach einer langen Weile fragt er seinen Großvater:

 

„Und welcher der beiden Wölfe wird gewinnen, Großvater?“

 

Und der alte Häuptling schaut ihn eindrücklich an und entgegnet:

 

„Der wird letztendlich gewinnen, den du am häufigsten fütterst!

 

Darum lebe achtsam und lerne beide Wölfe gut kennen.

 

Und dann wähle jeden Tag von Neuem deinen bevorzugten Wolf!“

 

Die Weisheit

 

Wir sind im Leben ständig wechselnden Gefühlszuständen ausgesetzt. Diese haben ihren Ursprung oft in unseren eigenen Wahrnehmungen – die nicht mit Wahrheit verwechselt werden sollten – von Umständen und Situationen, die wir mehr oder weniger bewusst werten und deuten.

 

Und je nach Ausrichtung unserer Wahrnehmung und Wertung geraten wir in „positive“ oder „negative“ Gefühlsbereiche. Diese sind nicht per se falsch oder richtig. Die eigentliche Frage ist: Welche Seite möchte ich tendenziell nähren, ohne die andere prinzipiell zu verleugnen und so zu tun, als gäbe es sie nicht?

 

Einen gewissen Einfluss auf unsere Gefühle haben wir also. Wenn wir uns auf das „Positive“ konzentrieren – auf dass, was wir nähren wollen – und ihm bewusst mehr Raum in unserem Leben geben, wird es mit der Zeit wachsen und stärker werden. Dies hat ganz essentiell mit dem wohlwollenden Verhältnis zu mir selbst, zu tun! Wenn wir jedoch die Zügel ständig schleifen lassen, dann hängt es an unserer bereits vorhandenen inneren, tiefen Grundprägung, auf welcher Seite wir „zufällig“ landen.

 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

(Talmud)

 

…und so entsteht der eine oder der andere Wolf!

 

 

 

Unterbewusstseinvon secret wiki

 

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Unterbewusstsein
Wie ein Großteil des Eisbergs unter Wasser ist (85 %), so ist auch unser Unterbewusstsein nicht sichtbar, aber so machtvoll.

 

Unser Unterbewusstsein macht den Großteil unseres Wesens aus.
Es reagiert auf alles, was man sagt, denkt und glaubt und gestaltet danach unser Leben.

Das Unterbewusstsein verarbeitet positive Gedanken genauso wie negative.
Es ist wichtig zu wissen, dass das Unterbewusstsein das Wort "nicht" nicht kennt.

 

 

Funktionsweise

 

Das Unterbewusstsein macht den Großteil unseres Wesens aus.
Über 90 Prozent der Dinge, die wir täglich tun und denken, werden vom Unterbewusstsein gesteuert. Dazu gehören zum Beispiel lebensnotwendige Körperaktivitäten (Atmen, Herzschlag), aber auch Dinge wie Autofahren, Schuhe zubinden, Zähne putzen etc.

Das Unterbewusstsein lenkt zusammen mit den Emotionen auch den Großteil unserer Entscheidungen.

 

 

Filterfunktion

 

Im normalen Wachbewusstsein hat das Unterbewusstsein eine Filterfunktion. Es filtert die Riesen Menge an Informationen vor, die jede Sekunde auf uns einstürzt. Deshalb wird diese Form von Bewusstsein manchmal auch als "Vorbewusstsein" bezeichnet.

Die Filter die dazu benutzt werden sind abhängig von unserer Vergangenheit und unseren Erfahrungen. Wir beginnen schon als Säugling diese Filter aufzubauen.

Ohne diese Filterfunktion wären wir schlichtweg überfordert. Wir müssten alle Informationen, die konstant durch unsere fünf Sinne auf uns einprasseln, einzeln bewerten und in Relation zueinander setzen. Dies ist eine Aufgabe die wir nur anhand unserer Vorfilter meistern können.

Das Unterbewusstsein kann einen auch einschränken. Wenn eine gewisse Informationen aus der Außen- oder Innenwelt nicht in dein Weltbild passt, wird sie dir vorenthalten. Dein Unterbewusstsein bestätigt und erschafft permanent dein inneres Weltbild.

 

 

Keine Unterscheidung zwischen positiven und negativen Gedanken

 

Dem Unterbewusstsein ist es egal, ob es positive oder negative Gedanken von dir empfängt. Es verarbeitet das, was es von deinen Gedanken vorgesetzt bekommt. Das Unterbewusstsein nimmt immer alles für bare Münze, was man ihm auftischt.